Englisch für die Vorschulkinder

Alle Jahre ist es soweit, die Vorschüler bekommen ihren Stundenplan und gleich am Montag startet die Woche mit Englisch. Texte lesen, Vokabeln pauken, Grammatik lernen – nein, so funktioniert das natürlich nicht bei uns. Die Vorschüler lernen mit allen Sinnen und deshalb singen, spielen, malen und basteln wir. Das Lernen beruht auf dem TPR-Prinzip (Total Physical Response) und so wird das eben erlernte Wort, der Satz oder auch der kleine Text im Spiel oder als Zeichnung umgesetzt. Wichtig sind auch immer wiederkehrende Anweisungen, die erst auf Englisch (oft mit entsprechender Gestik), dann auf Deutsch gesagt werden. Auch Lob erfolgt zu Beginn der Unterrichtseinheit in zwei Sprachen, um den noch sehr jungen Schülern ein Gefühl der Sicherheit zu geben, später reicht der englische Ausdruck. Der Unterricht ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt: Begrüßung und Begrüßungslied, Wiederholung, neues Wissen zum aktuellen Thema, malen/basteln und je nach Programm eine Bewegungseinheit mit selbst gesungenen Liedern oder Liedern von CD, bei denen der Text in Bewegung umgesetzt wird, Abschied.
Ziel ist, den Kindern einen positiven und langsamen Einstieg in die Fremdsprache zu ermöglichen. Je nach Entwicklungsstand, Interesse und Lernverhalten wird jedes Kind zum Gebrauch von englischen Wörtern und einfachen Sätzen ermuntert. Es soll stolz auf seine Fähigkeiten sein und wissen, dass es auch völlig neue Dinge erlernen kann. Wenn dann in der Grundschule längst verschollenes Wissen im Fach Englisch plötzlich wieder auftaucht, dann ist das erste Erfolgserlebnis im neuen Schulfach schon vorprogrammiert.
Die Texte zu den Liedern, die wir zu den einzelnen Themen singen, hängen am Vorschulbrett aus, damit auch Sie informiert sind. Manche Kinder wiederholen die Lieder oder Vokabeln gerne daheim und glänzen dann im Unterricht bei der Wiederholung mit ihrem Wissen.

Für das Kinderland Sudetenstraße I
Frau Schlienz