Kindergartenübernachtung mit Schatzsuche und Überraschung

Auch dieses Jahr durften alle Kinderlandkinder, die nicht mit auf die Vorschulfreizeit fuhren, mit Tugba, Michael, Claudi und Ina im Kindergarten schlafen.

Um 17:30 Uhr ging es los mit der Schlafplatzsuche – jedes der 24 Kinder machte sich auf, in einem der Räume sein Bett einzurichten. Da durften die Eltern noch helfen, aber danach war’s vorbei mit der elterlichen Unterstützung.

Für das Abendessen schnippelten wir alle gemeinsam Salat, belegten Pizzen und deckten den Tisch ganz festlich, um anschließend unser sehr gelungenes Festmahl, das mit einem Eis den perfekten Abschluss fand, zu genießen.

Die geplante Nachtwanderung fiel leider im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser“, da Petrus mit uns kein Erbarmen kannte und sämtliche Himmelsschleusen öffnete – das war sogar unseren geübten „Allwetter-Wald-Kindern“ zu nass!

Deshalb verlegten wir die Nachtwanderung kurzerhand nach drinnen – alle Lichter im Kiga aus, alle Taschenlampen an – und los ging’s auf die Suche nach unserem versteckten Schatz, der überraschender Weise genau dort gefunden wurde, wo wir zu aller, aller letzt suchten…Der Gummibärenschatz befand sich mitten in einem „Kinosaal“, in dem wir dann eine kurze Folge „Briefe von Felix“ anschauten.

Beim Zähneputzen fielen den ersten Kindern schon fast die Augen zu und waschen wäre nach Meinung der meisten nicht wirklich so arg wichtig gewesen. Und…ab ins Bett.

Natürlich schliefen alle Kinder sofort ein- oder doch nicht???

Ein paar der Zwerge fielen tatsächlich sofort in ihren Schlafsack und tiefen Schlaf, ein paar der anderen mussten noch mal kurz aufs Klo, hatten Durst, mussten aufs Klo, hatten Durst, mussten aufs Klo…. Aber um 23:00 Uhr hatten wir unsere Schlafmäuse doch alle dazu überredet, für diesen Tag mal die Augen zuzumachen – denn schließlich wussten wir ja vorher, dass für ein paar Kinder die Nacht um 5:00 Uhr auch schon mal vorbei sein kann.

Und genau so kam es auch, um 5:00 Uhr trappelten schon die Ersten über den Gang, ließen sich aber noch überzeugen, dass man prima mit der Taschenlampe ein Buch anschauen kann, damit die anderen Kinder nicht aufwachen.

Um 8:00 Uhr trafen dann die Eltern mit Frühstück ein und somit fand unsere diesjährige Kiga-Übernachtung wieder ein rundes Ende.

Uns hat es wieder sehr viel Spaß gemacht – und ich denke, den Kindern auch.

Für das Übernachtungs-Team
Ina Kölln