„Mama, was passiert, wenn man die Blutgruppen mischt?“
Nicht selten stoßen kleine Kinder, die solche und ähnliche nicht-altersgerechte Fragen stellen, auf die Standart-Antwort: „Das verstehst Du noch nicht.“
Besonders wissbegierige Kinder ecken oft an. Für ihre bohrenden Fragen ernten sie Ablehnung und Unverständnis. Zunehmend rückt aber die Erkenntnis in den Vordergrund, dass solche Kinder möglicherweise hochbegabt sind.
Mit Vorurteilen und klischeehaften Vorstellungen bezüglich hochbegabter Kinder aufzuräumen – dies hat sich Dr. Schlesier in seinem Vortrag “Ist mein Kind (Schüler) besonders begabt?” zum Ziel gesetzt.

Auf Einladung des Kinderlandes e.V. sprach der Diplompsychologe von der Begabungspsychologischen Beratungsstelle der Ludwig-Maximilians-Universität München am Dienstag, 28.04.09, über die richtige Umgehensweise mit begabten bzw. hochbegabten Kindern seitens der Eltern und Pädagogen.

Wohlwollende Unterstützung, Achtung und Verständnis für den Wissensdurst der Kinder waren die Schlagwörter, die Dr. Schlesier seinem aufmerksamen Publikum eingehend erläuterte. Keinesfalls dürfe aber ein mögliches soziales Fehlverhalten des Kindes von Eltern und Pädagogen mit seiner Hochbegabung gerechtfertigt werden.
Im Anschluss an den anderthalb stündigen Vortrag nahmen die anwesenden Eltern, Erzieher und Lehrer an der angebotenen Diskussion mit Dr. Schlesier rege teil.
Für den Verein
Annette Tubaishat